Betrüger machen keine Sommerpause

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Sommerzeit ist Ferienzeit – das gilt leider nicht für Cyber-Kriminelle. Aktuell machen betrügerische Support-Anrufe sowie Phishing- und Erpressungsmails die Runde.

In den letzten Tagen gelang es Betrügern, mehrere Zehntausend Franken zu erschleichen, indem sie ihre Opfer telefonisch kontaktieren und sich als Mitarbeitende von Microsoft oder Apple ausgeben. Unter dem Vorwand, das E-Banking oder E-Mail-Konto sei gehackt worden, gelingt es ihnen, das Vertrauen der Geschädigten für sich zu gewinnen und im weiteren Verlauf des Telefonats die Kontrolle über den Computer und damit auch über das E-Banking des Opfers zu erlangen.

Kriminelle versuchen auch immer wieder, über Phishing-Mails an Passwörter und vertrauliche Daten von E-Banking-Anwendern zu gelangen. Die E-Mails scheinen oft von bekannten Firmen zu stammen und fordern das Opfer zum Klick auf einen Link oder zum Öffnen eines Anhangs auf. Dabei wird eine gefälschte Website, zum Beispiel einer Bank, aufgerufen oder ein E-Banking-Trojaner installiert – beides dient den Betrügern zum Abgreifen der Zugangsdaten des E-Bankings des Geschädigten.

Aktuell häufen sich zudem wieder vermehrt Erpressungsversuche per E-Mail, in denen Kriminelle vorgeben, kompromittierende Bilder oder Videos über das Opfer zu besitzen, und mit deren Veröffentlichung drohen, sollte kein Lösegeld bezahlt werden. Mit dieser «Fake-Sextortion» genannten Betrugsmasche haben Kriminelle in den letzten Monaten mehrere Hunderttausend Schweizer Franken erbeutet.

Schützen Sie sich und Ihre Daten mit unseren Merkblättern und Tipps:

Merkblatt «Betrügerische Supportanrufe» (SKP)

Merkblatt «Phishing» (SKP) sowie weitere Informationen zu Phishing

Weitere Informationen zu Sextortion (Schweizerische Kriminalprävention SKP)

Erstellt: Bith
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